Kunstwerke in der Natur
Landart bei Begemann
08.05.2024
In Natur und Landschaft Kunstwerke zu schaffen wurde bereits in den 1960er Jahre in Amerika unter dem Begriff der Landart etabliert. Dabei wurde mit Materialien aus der Natur oder auch mit anderen Werkstoffen experimentiert, um so neue Strukturen oder Installationen zu schaffen.
Landart-Kunstwerke haben meist eine kurze Lebensdauer, der Regen wäscht sie fort oder der Wind verweht sie. Sie laden dazu ein, für den Augenblick zu gestalten und nicht für die Ewigkeit. Sie bieten daher besondere Erfahrungen in einem alltäglichen und doch besonderen Erlebnisraum.
Mit Schülern der Klasse 6a ging es heute beim Kunstunterricht nach draußen. Erstmal sollten die Schüler erkunden, welche Materialien sie finden können. Äste, Blätter, Steine, Fichtenzapfen und Blüten wurden gesucht und zusammengetragen. Welche Stelle eignet sich als Raum für ein Kunstwerk? Wie kann ich vorhandene Strukturen miteinbeziehen? Wie kann ich aber auch die Natur verfremden, indem ich z.B. meine Fundstücke mit Sprayfarben verändere und so die gewohnte Naturästhetik verlasse?
Die Schüler waren mit viel Eifer dabei unterschiedliche Kunstwerke entstehen zu lassen. Mal sehen, wie sich die Werke im Verlauf einer Woche durch Sonne und Regen verändern werden!






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